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Node-RED Dashboards richtig nutzen: Visualisierung ohne Overengineering
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Teil 7: Dashboards & Visualisierung
Ergebnisse sichtbar machen – ohne Kontrollraum-Theater
Ziel: Klare, funktionale Oberflächen statt blinkender Spielereien. Ergebnis: Du weißt, wann ein Dashboard sinnvoll ist – und wie man es richtig baut.
1. Node-RED Dashboard: Schnell sichtbar, bewusst begrenzt
Das Dashboard von Node-RED ist kein vollwertiges Frontend-Framework. Und genau darin liegt seine Stärke.
Es ist gedacht für:
- Statusanzeigen
- einfache Steuerungen
- Monitoring
- interne Tools
- Prototypen & Betriebsoberflächen
👉 Das Dashboard ist kein Ersatz für React, Vue oder Laravel – es ist eine direkte Verlängerung deiner Flows.
2. UI-Grundlagen: Weniger Oberfläche, mehr Aussage
Ein gutes Dashboard beantwortet eine Frage pro Ansicht. Alles andere ist Ballast.
Grundprinzipien
- wenige Farben, klare Kontraste
- konsistente Anordnung
- klare Beschriftungen
- keine Spielereien ohne Informationswert
Häufige Denkfehler
- „Wenn ich schon ein Dashboard baue, dann richtig viel“
- „Alles muss live sein“
- „Mehr Charts = mehr Überblick“
👉 Wahrheit: Ein guter Status ist oft nur grün oder rot.
3. Charts, Tabellen & Statusanzeigen: Das richtige Werkzeug wählen
Statusanzeigen
Ideal für:
- OK / Warnung / Fehler
- Online / Offline
- aktiv / inaktiv
👉 Schnell erfassbar, perfekt für Übersichten.
Charts
Sinnvoll bei:
- Trends
- Zeitverläufen
- Vergleichen
Nicht sinnvoll, wenn:
- nur ein einzelner Wert relevant ist
- niemand die Historie braucht
- Entscheidungen nicht vom Verlauf abhängen
👉 Ein Chart ohne Entscheidungsrelevanz ist Deko.
Tabellen
Perfekt für:
- Listen
- Detailansichten
- Logs
- strukturierte Ergebnisse
Aber:
- keine Endloslisten
- Filter & Begrenzungen nutzen
- Übersicht vor Vollständigkeit
4. Rechte & Zugriff: Dashboards sind Interfaces, keine Spielzeuge
Sobald ein Dashboard mehr ist als ein persönliches Tool, gilt:
Zugriff ist Verantwortung.
Typische Szenarien
- internes Admin-Dashboard
- Kundenansicht
- Statusseite
- Steuerungsoberfläche
Best Practices
- Dashboards nicht öffentlich betreiben
Trennung von:
- Anzeige
- Steuerung
- Konfiguration
- sensible Aktionen absichern
- Editor-Zugriff strikt trennen
👉 Ein Button kann mehr Schaden anrichten als ein API-Call.
5. Wann ein Dashboard sinnvoll ist – und wann nicht
Sinnvoll, wenn:
- Menschen regelmäßig etwas prüfen müssen
- Status schnell erfassbar sein soll
- Entscheidungen visuell unterstützt werden
- es ein „Cockpit“ für Prozesse braucht
Nicht sinnvoll, wenn:
- alles automatisiert laufen soll
- niemand regelmäßig hinschaut
- Logs ausreichen
- Dashboards nur „nice to have“ sind
👉 Automatisierung schlägt Visualisierung. Dashboards sind Ergänzung, kein Ersatz.
Fazit: Ein gutes Dashboard erklärt – es beeindruckt nicht
Node-RED-Dashboards sind dann stark, wenn sie:
- fokussiert sind
- wenig erklären müssen
- schnell erfassbar sind
- keine Pflegehölle werden
Wer Dashboards baut, um „etwas zu sehen“, baut zu viel. Wer Dashboards baut, um besser zu handeln, baut genau richtig.
👉 Ergebnis sind:
- ruhige Oberflächen
- klare Aussagen
- weniger Nachfragen
- bessere Entscheidungen
🔜 Nächster Teil: Teil 8 – Node-RED als Backend & Microservice
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Wenn du möchtest, passe ich Teil 8 direkt so an, dass er Node-RED als Backend für größere Plattformen einordnet (inkl. Reverse Proxy, API-Design, Skalierung).