- Veröffentlicht am
- • How2-Tipps
Domains richtig organisieren: Struktur, Tags und Best Practices mit Domain Locker
- Autor
-
-
- Benutzer
- tmueller
- Beiträge dieses Autors
- Beiträge dieses Autors
-
Teil 5 – Domains richtig organisieren
Die größte Stärke von Domain Locker entfaltet sich erst dann richtig, wenn du deine Domains sauber strukturierst.
Denn eines ist klar: 👉 Ein Tool allein löst kein Chaos – die Struktur dahinter schon.
Gerade bei wachsenden Projekten entscheidet nicht die Anzahl der Domains über den Überblick, sondern die Art, wie sie organisiert sind.
Tags & Kategorien – Ordnung auf Knopfdruck
Tags sind das einfachste und gleichzeitig effektivste Mittel, um Struktur in deine Domains zu bringen.
Typische Tag-Beispiele:
productionstagingdevcustomerinternalapilandingpage
👉 Vorteil: Eine Domain kann mehrere Tags haben – dadurch entsteht eine flexible Organisation.
Best Practice
Statt starrer Kategorien:
❌ „Domain gehört zu genau einer Kategorie“ ✅ „Domain kann mehrere Eigenschaften haben“
Beispiel:
api.meinprojekt.de
Tags:
productionapiinternal
👉 Ergebnis: Du kannst später gezielt filtern, z. B.:
- alle Produktions-Domains
- alle APIs
- alle internen Systeme
Projekte & Mandanten – Struktur für reale Umgebungen
Während Tags flexibel sind, sorgen Projekte oder Mandanten für eine klare Hauptstruktur.
Projekte (für eigene Systeme)
Beispiel:
Projekt:
Dixxu Plattformapi.dixxu.comapp.dixxu.comstatus.dixxu.com
👉 Vorteil: Alle Domains eines Systems sind logisch gebündelt.
Mandanten (für Agenturen / Multi-Tenant)
Beispiel:
Kunde:
Stadt Musterstadtstadt-musterstadt.deportal.stadt-musterstadt.de
Kunde:
Firma XYfirma-xy.comshop.firma-xy.com
👉 Vorteil: Klare Trennung zwischen Kunden / Organisationen.
Naming-Konventionen – der unterschätzte Schlüssel
Eine saubere Benennung ist oft wichtiger als jede Software.
Denn: 👉 Wenn der Name klar ist, versteht man die Struktur sofort.
Typische schlechte Beispiele:
test123-domain.denewsite-final-v2.deprojekt-alt-backup.de
👉 Problem: Niemand weiß mehr, was das eigentlich ist.
Gute Naming-Konventionen:
Struktur nach Funktion:
api.meinprojekt.deapp.meinprojekt.deadmin.meinprojekt.destatus.meinprojekt.de
Empfehlung:
Baue dir ein Schema wie:
id="c7p4r2"
<funktion>.<projekt>.<tld>
Beispiele:
api.crm-system.destaging.shop-system.dedev.portal-system.de
👉 Vorteil:
- sofort verständlich
- leicht filterbar
- skalierbar
Struktur für große Setups
Je größer dein System wird, desto wichtiger wird eine klare Architektur.
Ebene 1: Mandant / Organisation
- Kunde oder Projektgruppe
Ebene 2: Projekt
- Anwendung / Plattform
Ebene 3: Domain
- konkrete Domain
Ebene 4: Tags
- Eigenschaften / Status
Beispiel-Struktur:
Mandant:
Eigene PlattformProjekt:
Crawlercrawler.meineplattform.deapi.crawler.meineplattform.deProjekt:
Statuspagestatus.meineplattform.de
👉 Ergänzt durch Tags:
productioninternalmonitoring
Häufige Fehler bei der Organisation
Auch mit einem guten Tool passieren immer wieder typische Fehler:
Zu viele Kategorien
→ führt zu Chaos statt Klarheit
Keine klare Struktur
→ jeder organisiert anders
Keine Naming-Regeln
→ Domains werden unlesbar
Vermischung von Projekten
→ keine Trennung zwischen Systemen
👉 Lösung:
- einfache Regeln
- klare Struktur
- konsequente Umsetzung
Praxis-Tipp: Starte einfach – aber sauber
Du brauchst keine perfekte Struktur von Anfang an.
Aber du solltest:
- mit klaren Tags starten
- Projekte sauber definieren
- Naming-Konventionen festlegen
👉 und diese dann konsequent durchziehen.
Struktur schlägt Tool
Domain Locker liefert dir die Plattform – aber die eigentliche Stärke entsteht durch deine Organisation.
Wenn du:
- klare Tags nutzt
- Projekte sauber trennst
- konsistente Namen vergibst
dann wird aus einer Domain-Sammlung ein echtes Infrastruktur-System.
Und genau dann entfaltet sich der volle Nutzen von Domain Locker.